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Die geschichtliche Entwicklung des Waschens

Wäschewaschen hat Tradition!

Seit der Mensch sich in Form der Kleidung eine zweite Haut zugelegt hat, ist er bestrebt, sie aus — bewusst oder unbewusst — hygienischen Gründen von anhaftendem Schmutz zu befreien. Diesem Zweck dient das Waschen.

So ist das Waschen der Wäsche eine uralte Kunst, die sich auf mehrere Jahrtausende zurückverfolgen lässt. Sie diente immer dem gleichen Zweck. Wenn sich die Wege zum Ziel auch im Laufe der Jahrhunderte geändert haben, blieb ihnen eines bis in die heutige Zeit gemeinsam und wird es auch in Zukunft bleiben: Die Behandlung der Wäsche im Wasser.

Ein weiteres Merkmal begleitet das Waschen als Nassbehandlung der Wäsche seit altersher: die mechanische Behandlung. Was heute die sich drehende Trommel der Waschmaschine erledigt, wurde früher durch Reiben auf „Rubbelbrettern“, Schlagen der Wäsche auf Steinen oder mit Hölzern oder Treten mit den Füßen gemacht. So war nicht von ungefähr das Bildzeichen von zwei Beinen im Wasser das Symbol für den Wäscher im alten Ägypten.

Schon frühzeitig erkannte man jedoch, dass durch verschiedene Manipulationen dem Wasser eine höhere Waschkraft gegeben werden kann. Man bemerkte, dass Regenwasser besser zum Waschen geeignet ist, als die meisten Quellwässer, dass heißes Wasser dem kalten überlegen ist und dass es Zusätze gibt, die die Waschkraft des Wassers steigern. Die Ältesten solcher waschkraftsteigernden Zusätze sind Seife und Soda.

Das älteste Zeugnis, das über Seife zum Waschen von Wolle existiert, ist eine sumerische Tontafel aus dem Jahre 2500 v.Ch.

Auch die alten Ägypter kannten so etwas wie Seife. Ihnen stand Trona, ein sodaähnliches Alkalisalz, zur Verfügung, das sie mit Fetten vermischten und erhitzten.

Die Römer lernten Seifen bei den Galliern und Germanen kennen, die sie zunächst nicht als Reinigungsmittel, sondern als Kosmetikum benutzten. Erst in der 2. Hälfte des 2. Jahrhunderts n.Chr. wurde Seife als Reinigungsmittel von den Römern verwendet.

Mit den Arabern, die die Herstellung von Natron- und Kali-Lauge aus Soda oder Pottasche mit gelöschtem Kalk gekannt haben, gelangte die Kunst der Seifenherstellung im 7. Jahrhundert nach Spanien.

Später, im 17. Jahrhundert, war das bedeutendste Zentrum der Seifenherstellung Marseille. Die Seifensiedekunst breitete sich auch nach Holland und England aus. In Deutschland wurden Hamburg, Stettin, Magdeburg und Berlin Zentren der Seifenherstellung. Die Herstellung der Seifen wurde im Mittelalter bis in die Neuzeit hinein von zunftmäßig organisierten Seifensiedern betrieben, die häufig auch die Kunst des Lichterziehens beherrschten. Im 19. Jahrhundert wurde die Herstellung von Soda aus Kochsalz entdeckt; die Seifenherstellung gedieh zur Industrie.

Weil Alkali ganz allgemein, wie wir heute wissen, die Reinigungskraft des Wassers erhöht, nutzten dies die Menschen auch schon in vorchristlichen Zeiten aus, indem sie das Wasser mit Holzasche aufbereiteten. Je nach geographischer Lage wurde dem Wasser Buchenholz oder Seepflanzenasche oder wässrige Extrakte daraus zugesetzt. In diesem Sinne wirkte auch gefaulter Urin, mit dem die fullones, die Walker und Wäscher des alten Roms, wuschen. „Pecunia non olet — Geld stinkt nicht“, sagte Kaiser Vespasian und bezog aus diesem Gewerbe Steuern. Noch im 18. Jahrhundert verwendeten die englischen Wollmanufakturen neben Urin auch Schaf- oder Schweinekot zum Waschen.

Auch andere Zusätze wie z.B. Borax oder Alaun oder der Wurzelaufguss des sogenannten Seifenkrautes Saponaria vulgaris oder Rosskastanien-Extrakte, wurden als Hilfsmittel zum Waschen verwendet.

Seife wurde ursprünglich in Form von Stücken oder Kugeln, mit denen die Wäsche eingerieben wurde, angewendet. Im Gefolge der industriellen Herstellung von Seife wurde sie auch in Pulverform angeboten. So kamen um 1880 die ersten Waschpulver, wo dem Hauptbestandteil Seifenpulver zugleich Soda und Wasserglas als Alkalien zugemischt waren, auf den Markt. Pulver ist bis heute die beherrschende Anbietungsform für Waschmittel, wenngleich auch nicht mehr Seife den Hauptbestandteil bildet. Hinzugekommen sind in neuester Zeit noch andere, nach wie vor aber immer noch feinteilige Anbietungsformen wie Granulate oder Extrudate.

Das Jahr 1907 bildet einen Höhe-punkt in der "Geschichte der Seife". Gleich zwei namhafte Chemiker brachten für die damalige Zeit sensationelle Neuerungen:

Einen Meilenstein in der Geschichte der Waschmittel legte im Jahre 1907 der fortschrittsorientierte Chemiker Dr. Otto Röhm (Gründer der chemischen Fabrik Röhm & Haas, Plexiglas®). Erstmals befasste er sich wissenschaftlich mit der chemischen Zusammensetzung des Wäscheschmutzes.
Sein Forschungsziel: Die Nutzbarmachung der Enzymchemie für die Textilhygiene. Ergebnis: Das erste enzymatische Waschmittel. Herr Dr. Otto Röhm gab ihm den Namen „Burnus“, symbolisch hergeleitet von dem strahlend weißen Umhang der Araber. 1938 gab diese Innovation unserem Unternehmen seinen Namen: Burnus GmbH.

Ebenfalls im Jahre 1907 erfand Fritz Henkel mit „Persil“ ein Waschmittel, das wir heute als Vollwaschmittel bezeichnen. Es konnte nicht nur waschen, sondern auch bleichen und ersetzte die bis dahin übliche aufwendige und unbequeme Rasen-bleiche, weil es neben Seife und Soda noch Perborat und Silikat enthielt.
In früheren Zeiten waren der Fluss, der Dorfbrunnen oder der Weiher bevorzugte Plätze, an denen gewaschen wurde. Die Enge mittelalterlicher Städte trieb die Waschfrauen auf den Waschplatz im Hof, aus dem später das Waschhaus wurde. In den Mietskasernen späterer Industriestädte gab es dann gemeinsame Waschräume. Heute findet, dank der Entwicklung elektrisch beheizbarer Waschmaschinen, das Waschen innerhalb der Wohnung, in der Küche oder im Bad statt.

Damit ist das Wäschewaschen zu einem Vorgang geworden, der im Vergleich zu früher von der Hausfrau kaum noch physischen und zeitlichen Aufwand erfordert. Die Hausfrau braucht weiter nichts zu tun, als die sortierte Wäsche in die Waschmaschine einzugeben, das Waschmittel einzufüllen und das entsprechende Waschprogramm einzustellen: Waschen, Spülen und Schleudern des Waschgutes verrichtet die Waschmaschine automatisch. Am Ende wird das entwässerte Waschgut entnommen und hängend auf der Leine oder in einem entsprechenden Trockengerät getrocknet. Der früher in größeren Zeitabständen, in der Regel alle vier Wochen wiederkehrende Waschtag, gefürchtet von der ganzen Familie, ist heute einem öfteren Waschen kleinerer Wäscheposten gewichen.

 

Der Waschprozess

Beim Waschen als Reinigungsvorgang wirken zahlreiche physikalische und chemische Einflüsse zusammen. Das Wasser transportiert Waschmittel, Wärme und Schmutz. Das Wasch-mittel, die Mechanik, die Dauer des Waschvorgangs und die Temperatur entscheiden über ein gutes Waschergebnis.

Nachfolgend Wissenswertes über das Wasser, den Schutz, die Textilien und die Waschmaschinen:

Wasser

Calcium- und Magnesiumsalze, aber auch Spuren von Eisen, Kupfer und Mangan im Wasser machen das Wasser hart und beeinträchtigen das Waschergebnis. Ihre Reaktion mit Waschmittelbestandteilen und Umsetzung bei höheren Temperaturen führen zu unerwünschten Kalkablagerungen auf Textilien und in der Waschmaschine. Durch die richtige Dosierung von Waschmitteln bzw. die Zugabe von separaten Wasserenthärtern wird dieser negative Einfluss vermieden.

Die Wasserhärte variiert von Region zu Region. In Europa werden hauptsächlich drei Wasserhärtebereiche unterschieden: weiches, mittelhartes und (sehr) hartes Wasser (Verbraucher erfahren die Wasserhärte in ihrer Region von der Gemeinde oder dem jeweiligen Wasserversorger).

Schmutz

Schmutz ist meist eine Mischung aus vielen unterschiedlichen Substanzen. Auf Textilien tritt er entweder gleichmäßig verteilt oder als Fleck auf.

Die verschiedenen Arten von Schmutz lassen sich grob in drei Gruppen unterteilen:

Wasserlöslicher Schmutz:

  • Anorganische Salze
  • Zucker
  • Harnstoff
  • Schweiß

Nicht wasserlöslicher Schmutz:

  • Pigmente (Metalloxide, Staub, Erde, Ruß)
  • Fett (Hautfett, Speiseöle, Schmalz, Mineralöle, Wachse
  • Eiweiß (Blut, Ei, Milch)
  • Kohlenhydrate (Stärke)
    Bleichbarer Schmutz (Obst, Gemüse, Wein, Kaffee, Tee)

Nicht wasserlöslicher, auswaschbarer Schmutz löst sich im allgemeinen durch Tenside. Bei bleichbarem Schmutz kommen besonders die Bleichmittel zum Einsatz, bei eiweißhaltigem die Enzyme (Proteasen).

Schmutz, der weder wasserlöslich noch auswaschbar ist:

  • Teer
  • Farbe
  • Lack

Dieser kann nur durch eine Sonderbehandlung entfernt werden.

Textilien

Grundsätzlich unterscheidet man Naturfasern und Chemiefasern, die häufig auch als Fasermischungen vorkommen. Der Aufbau und die Struktur einer Faser bestimmen die physiologischen Eigenschaften der Kleidung und ihre Waschbarkeit.

  • Naturfasern bestehen aus Cellulose, zum Beispiel Baumwolle oder Leinen, und aus Eiweißkörpern, zum Beispiel Wolle, Kaschmirhaar oder Seide.
  • Viskose und Acetat bestehen aus physikalisch-chemisch modifizierten Cellulosefasern (Regeneratfasern), sind also eine Mischung aus Natur- und Chemiefasern.
  • Chemiefasern sind zum Beispiel Polyester, Polyacryl und Elasthan.

Die international gültigen Pflegekennzeichen geben Hinweise auf die richtige Pflege.

Waschmitteltypen

Der Blick auf ein Waschmittelregal im Supermarkt zeigt viele Marken, Waschmittelsorten und immer wieder Produktinnovationen: Die Packungen enthalten Pulver, Perlen, Pasten, Gele, Flüssigkeiten und neuerdings Tabletten. Jede Form erfüllt bestimmte Aufgaben und hat eigene Vorteile. Hier ein Überblick über die wichtigsten Produkttypen:

Vollwaschmittel
Vollwaschmittel (Universalwaschmittel) sind für fast alle Textilien, Waschtemperaturen, Schmutzarten und Wasch-verfahren geeignet.
Als Pulver können sie bei Temperaturen von 30° bis 95° C eingesetzt werden. Sie enthalten Tenside, Gerüststoffe, Bleichmittel und optische Aufheller, meist in Verbindung mit einem Bleichaktivator. Hinzu kommen Enzyme wie Amylasen (= stärkeabbauendes Enzym), Cellulasen (celluloloseabbauendes Enzym), Lipasen (= fettspaltendes Enzym) Proteasen (= eiweißabbauendes Enzym).
Flüssige Vollwaschmittel enthalten keine Bleichmittel und beseitigen aufgrund ihres höheren Tensidgehalts schon bei niedrigen Temperaturen (30° bis 60° C) besonders gut fett- und ölhaltigen Schmutz. Mit dieser speziellen Waschleistung haben sie sich in vielen Haushalten einen festen Platz unter den verschiedenen Waschmitteln erobert.
Colorwaschmittel
Colorwaschmittel (Buntwaschmittel) sind als Pulver oder flüssig generell für farbige Textilien geeignet. Trotz hoher Waschkraft schonen sie die Farben. Sie enthalten keine Bleich-mittel und optischen Aufheller. Spezielle Wirkstoffe verhindern, dass sich gelöste Farbe auf andere Wäscheteile überträgt.
Feinwaschmittel
Empfindliche Gewebe oder Gewebe mit empfindlichen Farben lassen sich mit Feinwaschmittel besonders schonend reinigen. Sie enthalten keine Bleichmittel und optischen Aufheller und sind für das Waschen bei niedrigen Temperaturen geeignet.
Color- und Feinwaschmittel spielen heute eine wichtige Rolle, unter anderem weil der Anteil der farbigen Textilien im Haushalt viel größer ist als früher. Sie werden immer häufiger als Kompaktwaschmittel angeboten.
Baukastenwaschmittel
Mit dem Ziel der Umweltentlastung wird bei Baukastenwaschmitteln der Einsatz von Inhaltsstoffen vermieden, die für eine bestimmte Wäsche nicht notwendig sind. In der Regel wird zu einem Basiswaschmittel Wasserenthärter entsprechend der Wasserhärte hinzugegeben und Bleichmittel (Fleckensalz) nur bei starker Verschmutzung und bleichbaren Flecken.
Spezialwaschmittel
Zu den Spezialwaschmitteln zählen Woll-, Gardinen- oder Reisewaschmittel, die auf ganz bestimmte Textilien oder Problemlösungen zugeschnitten sind.
Weichspüler
Weichspüler glättet die beim Waschen in Unordnung geratenen Textilfasern und macht sie wieder geschmeidiger. Die geringe Luftbewegung beim Trocknen in geschlossenen Räumen verstärkt den Effekt, dass die Wäsche steif wird und sich rau anfühlt. Weichspüler macht die Textilien widerstandsfähiger gegen mechanische Beanspruchung, der Faserabrieb reduziert sich um bis zu 20 Prozent. Er verhindert die elektrostatische Aufladung und vermeidet so das Knistern von Textilien. Außerdem spart Weichspüler Zeit und Energie: die Trockenzeit der Wäsche ist kürzer, und das Bügeln geht schneller und leichter.
Wasserenthärter
Wasserenthärter binden den Kalk im Wasser und stellen so „weiches Wasser“ in der Waschmaschine her — eine Voraussetzung für ein gutes Waschergebnis und den Schutz vor Kalk an Maschine und Wäsche.
In heutigen Waschmitteln sind Wasserenthärter enthalten, sie werden jedoch auch als Spezialprodukt getrennt angeboten, um damit bei härterem Wasser und gleicher Waschleistung Waschmittel zu sparen und nicht benötigte Waschmittelinhaltsstoffe zu vermeiden: Man setzt nur so viel Waschmittel ein, wie für weiches Wasser benötigt wird und fügt für das härtere Wasser den separaten Wasserenthärter hinzu. Separat erhältliche Wasserenthärter schützen die Waschmaschine vor Kalkablagerungen.

Waschmittel-Inhaltsstoffe

Tenside
Tenside, auch waschaktive Substanzen genannt, bilden die Grundlage jeder Waschmittelrezeptur. Sie setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab, wodurch die Fasern besser mit Wasser benetzt werden und sich besonders öl- und fetthaltiger Schmutz löst. Außerdem halten sie den gelösten Schmutz in der Schwebe und verhindern, dass er sich wieder auf den Textilien ablagert.
In Waschmitteln werden überwiegend anionische Tenside und nichtionische Tenside (weniger wasserhärteempfindlich) eingesetzt. Bestimmte kationische Tenside können in Kombination mit anionischen Tensiden die Leistung verbessern.
Die Wirkung eines Tensidsystems hängt ab von seiner eigenen Zusammensetzung und der Kombination mit anderen Inhaltsstoffen (Wasserenthärter und Waschalkalien), denn die einzelnen Substanzen können sich in ihrer Wirksamkeit gegenseitig verstärken und ergänzen.
Wasserenthärter
Wasserenthärter binden den Kalk im Wasser und schützen Maschine und Wäsche vor Kalkablagerungen. Heute werden dazu vor allem Zeolithe und Schichtsilikate eingesetzt. Sie fangen die „Härtebildner“ des Wassers wie ein Sieb ab. Dieser Prozess wird durch unterstützend wirkende Stoffe (Cobuilder) gefördert. Auch Citrat oder Seife haben wasserenthärtende Wirkung. Phosphate werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Haushaltswaschmitteln nicht mehr eingesetzt wegen möglicher eutrophierender Wirkung (= gewässer-düngend).
Waschalkalien
Carbonate und Silikate steuern den pH-Wert der Waschlauge, das heißt, sie bestimmen, wie alkalisch sie ist. Sie bewirken eine leichte Quellung der Fasern und erleichtern damit die Schmutzablösung. Silikate schützen außerdem die Waschmaschine vor Korrosion und verbessern bei Pulver dessen Struktur.
Schmutzträger
Polymere, zum Beispiel Carboxymethylcellulose, bewirken, dass losgelöste Schmutz- und Kalkteilchen in der Schwebe gehalten werden und sich nicht auf der Wäsche oder Maschine ablagern.
Bleichmittel
Als Bleichmittel werden Natriumperperborat und Natriumpercarbonat eingesetzt. Sie entfernen bleichbaren, farbigen Schmutz wie Obst-, Gemüse-, Wein- und Kaffeeflecken oxidativ, d.h. unter Mitwirkung von Sauerstoff. Sie hellen Weiß auf, frischen Farben auf, entfernen Geruchsschmutz und tragen zur Hygiene bei.
Bleichaktivatoren
Da Bleichmittel bei niedrigen Waschtemperaturen weniger effektiv sind, wird ihre Wirksamkeit durch Aktivatoren wie zum Beispiel TAED erhöht.
Bleichstabilisatoren
Schwermetallspuren aus dem Wäscheschmutz bewirken eine unkontrollierbare Freisetzung von Sauerstoff aus Bleichmitteln. Das reduziert deren Wirksamkeit und verursacht gleichzeitig Faserschädigungen. Bleichstabilisatoren wie Phosphonate binden die Schwermetalle und verhindern so ihren schädlichen Einfluss.
Enzyme
Enzyme sind hochwirksame Eiweißkörper, die schon in geringen Mengen und bei niedrigen Temperaturen spezifische Aufgaben erfüllen:
  • Amylasen spalten Stärke und entfernen daher Flecken von Schokolade, Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Haferbrei.
  • Cellulasen bauen beschädigte Baumwollfasern (Fussel oder Knötchen) ab und glätten sie. Dies trägt auch zur Entfernung von anhaftendem Schmutz bei und erhält die Leuchtkraft farbiger Gewebe.
  • Lipasen spalten natürliches Fett, zum Beispiel von Soßen, Kosmetika, Körperfett und Talg. Sie unterstützen dabei die Wirkung von Tensiden und können diese teilweise ersetzen.
  • Proteasen spalten Eiweiß und ent-fernen eiweißhaltigen Schmutz wie Blut, Ei, Milch, Kakao, Bratensoße und Gras.
In Waschmitteln werden mittels Gentechnologie hergestellte Enzyme eingesetzt. Sie sind wie die auf klassische Weise gewonnenen Enzyme schnell und vollständig abbaubar und sicher im Gebrauch, besitzen zudem eine höhere Wirksamkeit und lassen sich ökonomisch und ökologisch vorteilhafter herstellen.
Optische Aufheller
Diese fluoreszierenden Stoffe werden vor allem in Vollwaschmitteln eingesetzt und wandeln die unsichtbaren ultravioletten Anteile des Lichtes in sichtbares Licht um. Dies lässt Textilien heller erscheinen und verhindert das Vergilben.
Schaumregulatoren
Schaumregulatoren (z.B. Silikone) verhindern zu starke Schaumbildung in der Waschmaschine.
Farbübertragungsinhibitoren
Color- und Feinwaschmittel enthalten Polyvinylpyrrolidon (PVP) oder chemisch verwandte Stoffe. Sie vermindern die Farbübertragung auf andere Wäscheteile und verringern so das Risiko verfärbter Wäsche.
Stellmittel
Stellmittel wie Sulfate werden in herkömmlichen Waschpulvern eingesetzt, um die Löslichkeit und Rieselfähigkeit sicherzustellen.
Alkohole
Alkohole dienen in Flüssigwaschmitteln als Lösungsvermittler. Sie unterstützen die Reinigungswirkung und dienen in höheren Konzentrationen auch als Konservierungsmittel.
Konservierungsmittel
Sie schützen flüssige Produkte vor mikrobiellem Befall. Konzentrierte Produkte sind in der Regel selbstkonservierend und benötigen sie nicht.
Duftstoffe
Sie überdecken den Eigengeruch des Waschmittels und der schmutzigen Waschlauge und verleihen der Wäsche einen angenehmen Duft. Für Verbraucher mit Unverträglichkeiten gegenüber Duftstoffen werden — dies sind in der Regel Vollwaschmittel — auch parfümfreie Produkte angeboten.

  

So Sparen Sie Wasser, Strom und Waschmittel

  • Vermeiden Sie ein Unterfüllen der Waschmaschinen.
  • Dosieren Sie gemäß Verschmutzung und Wasserhärtebereich.
  • Halten Sie sich weitestgehend an die Dosierungsempfehlungen der Waschmittelhersteller.
  • Verwenden Sie die niedrigste empfohlene Waschtemperatur
  • Wenn Sie auf die Vorwäsche verzichten sparen Sie Waschmittel, Wasser und Energie.
  • Wenn Sie frische Flecken vorbehandeln, sind sie leichter auszuwaschen.
  • Wählen Sie das passende Waschmittel, zum Beispiel bleichmittelfreie Waschmittel für Buntwäsche, z.B. vom Typ burti, burti compact und burti flüssig.
  • Achten sie schon beim Kauf von Textilien auf die Pflegehinweise.

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