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Litsea Cubeba

Litsea Cubeba

Litseabaum

Der Litseabaum ist ein Lorbeergewächs und in China beheimatet. Der Baum der Litsea Cubeba hat zitronenartig duftende Blätter und Blüten. Das Öl des Litseabaumes wird aus den kleinen, rotfarbigen, pfeffer-ähnlichen Früchten des Baumes gewonnen.

Die ätherischen Öle der Litsea Cubeba wirken sehr erfrischend und stimulierend. Aufgrund seiner aromakologischen Wirkung stimmt der Duft optimistisch, gibt Zuversicht und wirkt erfrischend und anregend. Aus dem Litseaöl wird der natürliche Stoff Citral gewonnen, welcher in der Kosmetik- und Waschmittelindustrie oft Verwendung findet.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl

 

Lotus

Lotus

Nelumbo nucifera

Die Blätter der indischen Lotusblume (Familie: Nelumbonaceae) befinden sich zwei Meter oder höher über der Wasseroberfläche. Die ca. 25 cm großen, wohlriechenden, rosafarbenen oder weißen Blüten heben sich über die großen, schildförmigen, blassgrünen Blätter empor.

Die kräftige, aus Asien und Nordaustralien stammende Pflanze gedeiht gut in größeren Teichen. Buddha wird oft in der Mitte einer Lotusblüte dargestellt.

In Ostasien dient der Wurzelstock als Gemüse bei der Zubereitung von Suppen. Mit den Blütenblättern werden manche Speisen garniert, und auch geröstete Lotus-Samen finden ihre Liebhaber.

Berühmt geworden ist der erstaunliche Selbstreinigungseffekt der Blätter, an denen Wasser und Schmutz einfach abperlt. Dieser "Lotuseffekt", der auf einer raffiniert mikro-strukturierten Oberfläche beruht, wurde inzwischen in hochinteressante technische Produkte (wie Lacke, Textilien, Fassadenbeschichtungen uvm.) umgesetzt.

 

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle

 

Löwenzahn

Löwenzahn

Taraxacum Officinale

Der auch unter dem Namen Butterblume bekannte Löwenzahn ist nicht nur als schmackhafter Blattsalat bekannt, sondern wird auch für seinen hohen Mineralstoff- und Vitamingehalt geschätzt. In Mitteleuropa wurde der Löwenzahn, von dem es über 500 Arten gibt, im 16. Jahrhundert als Heilpflanze bekannt. Arzneilich verwendet werden Wurzeln und Kraut.

 

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe, Taraxacin, Triterpene, Sterole, Flavonoide, Mineralien

 

Macadamia

Macadamia

Die Macadamianuss war früher eines der wichtigsten Nahrungsmittel der australischen Ureinwohner (Aborigenes) und gilt heute als "Königin der Nüsse".
Der immergrüne Baum mit dunkelgrünen, länglichen Blättern wird bis zu 15 Meter hoch. Die hartschalige, runde, zwei bis drei cm große Nuss ist in grünes, am Ende zugespitztes hartes Fruchtfleisch eingehüllt. Die Schale ist hellbraun und enthält den cremefarbenen, weichen Samenkern.

Die Nüsse reifen am Baum und fallen von allein ab, sodass man sie bei der Ernte nur noch aufsammeln muss. Auf herkömmlichen Plantagen werden die Nüsse anschließend mittels Heißluft getrocknet. Bei kontrolliert-biologischem Anbau lässt man sie  so lange am Boden liegen, bis sie den gewünschten Trockenheitsgrad erreicht haben.

Macadamiaöl ist reich an den ungesättigten Fettsäuren, Ölsäure und Palmitoleinsäure. Es ist intensiv hautpflegend und für normale und empfindliche Haut geeignet. Durch seine hautregenerierenden Eigenschaften glättet das reichhaltige Macadamianussöl besonders reife Haut und verleiht ihr einen samtigen Glanz.

 

 

Magnolie

Magnolie

Magnolia

Kein Gartengehölz unserer Breiten reicht an die Blütenfülle und -größe der Magnolien heran. Nach trüben Wintertagen sind die schneeweißen, zartrosa oder purpurfarbenen Blüten ein richtiges Seelenelixier. Dem Reiz der noblen Magnolie erlagen bereits die alten Chinesen.

Auch stammesgeschichtlich haben Magnolien mehr als andere Gartenpflanzen zu bieten. Ihre Entwicklungslinie reicht bis in die Anfänge der Pflanzenwelt vor über 100 Millionen Jahren zurück. Nur Moose und Farne sind älter. Dennoch stehen die wunderbaren, spiralförmig aufgebauten Magnolienblüten auf einer niedrigen Entwicklungsstufe der Evolution. Sie sind eine frühe Übergangsform zwischen Nadel- und Laubgehölzen. Die Magnolienfrucht ähnelt verblüffend einem Kiefernzapfen. Je älter Magnolien werden, um so üppiger wird ihre Blütenpracht. Und die ist nicht nur fürs Auge sondern auch für die Nase attraktiv. Je nach Art verströmen die Blüten einen betörenden Duft.

Maiblume

Maiblume
Die Maiblume ist auch als Wiesenschaumkraut bekannt. Ihr Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Es verleiht der Haut ein sehr seidig weiches, glattes und nicht fettendes Gefühl und zieht gut in die Haut ein. Die Haut wird geschmeidig. Das Wiesenschaumkraut besteht fast ausschließlich (97%) aus langkettigen Fettsäuren (mehr als 20 Kohlenstoffatome), wovon drei ausschließlich in der Maiblume vorkommen. Hierdurch hat es eine ausgeprägte feuchtigkeitserhaltende Wirkung. Das Maiblumenöl ist sehr oxidationsbeständig.

Mandel

Mandel

Prunus amygdalus

Seit dem Altertum sind die hautpflegenden Eigenschaften des durch Kaltpressung aus reifen Mandeln gewonnenen Öls bekannt. Aufgrund seines ausgesprochen hohen Gehalts an Ölsäure zählt Mandelöl zu den kostbarsten Pflanzenölen. Es pflegt und schützt normale, wie auch spröde, zu Schuppung und Juckreiz neigende Haut und verleiht ihr ein weiches, seidiges Aussehen. Mandelöl ist selbst für empfindlichste Haut sehr gut verträglich und nicht zuletzt deshalb auch für die Babypflege geeignet.

 

Inhaltsstoffe

Fettes Öl mit den Hauptkomponenten Ölsäure und Linolsäure.

 

Mate

Mate

Ilex Parguariensis

Der in Südamerika beheimatete immergrüne Baum entwickelt 5 - 16 cm lange, eiförmige Blätter. Diese sind zerkleinert unter dem Namen Paraguaytee bekannt. Der Paraguay- oder Matetee wird auch heute wieder als anregende Alternative zum Kaffee genutzt.

 

Inhaltsstoffe

Coffein, Theobromin, Gerbstoffe

 

Melisse

Melisse

Melissa officinalis

Die Melisse stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum sowie Westasien. Heute ist sie auch in Mitteleuropa weit verbreitet. Der botanische Name der Pflanze „Melissa“ bedeutet so viel wie Honigbiene, da die Pflanze eine große Anziehungskraft auf Bienen ausübt. Nach dem Zerreiben duften ihre frischen Blätter nach Zitrone, weshalb die Pflanze auch Zitronenmelisse genannt wird. Seit dem Mittelalter ist die Melisse ein wichtiger Bestandteil von Klostergärten, aufgrund der vielen positiven Eigenschaften, die dieser Pflanze zugeschrieben werden. Beispielsweise dient Melisse zur Entspannung und leistet einen positiven Beitrag für innere Ausgeglichenheit.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Citronellal, Citral, Caryophyllen), Gerbstoffe (Rosmarinsäure), Bitter-, Mineralstoffe.

 

Mistel

Mistel

Viscum album

Die Mistel lebt als Halbschmarotzer auf Laub- und Nadelbäumen und bildet dort kugelige, immergrüne Büsche. Ihre Blütezeit liegt im Frühling, ihre Früchte reifen aber erst im Winter.

Im alten Brauchtum galt die Mistel als Glücksbringer für junge Paare sowie zur Weihnachtszeit. Sebastian Kneipp erkannte in ihr eine "treffliche Heilpflanze", die vor allem "vorzügliche Dienste für Blut und Blutumlauf" leistet.

 

Inhaltsstoffe

Lectine, Polypeptide (Viscotoxine), Flavonoide, Lignane, biogene Amine.

 

Mohn

Mohn

Mohn (Papaver) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) mit weltweit zwischen 50 und 120 Arten.
Die leuchtend roten Blüten des in Deutschland wilden Klatschmohns (Papaver rhoeas) blühen ab Ende Mai und kennzeichnen den Beginn des Frühsommers.
Mohn wächst bevorzugt auf sandigen bis lehmhaltigen Böden; man sieht ihn oft an Ackerrändern, auf Ödland und Böschungen.
Dem Schlafmohn (Papaver somniferum) wird man hier allerdings nicht begegnen, da sein Anbau streng genehmigungspflichtig ist und die Pflanze unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Alle Pflanzenteile, bis auf die in einer Kapsel reifenden, ölreichen Samen, sind giftig!

Diese angenehm nussig duftenden reifen Samen finden in Lebensmitteln, vor allem in Süßspeisen und Backwaren, Verwendung. Aus der Mohnsaat wird durch Kaltpressung auch das hochwertige Mohnöl hergestellt. Dieses ist reich an hoch ungesättigten Fettsäuren und eignet sich daher hervorragend als Speiseöl und zur Verwendung in kosmetischen Mitteln.

 

Nachtkerze

Nachtkerze

Oenothera biennis

Die Nachtkerze kam im 17. Jahrhundert aus Nordamerika nach Europa. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass sie erst bei Dämmerung ihre Blüten öffnet, um mit ihrem betörenden Duft Insekten anzulocken. Ihre Samen enthalten bis zu 24% fettes Öl, das einen besonders hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere an entzündungshemmender Gamma-Linolensäure, besitzt. Diese ungesättigten Fettsäuren sind an der Regulation zahlreicher Körperfunktionen und Immunreaktionen beteiligt. Hochwertige Nachtkerzenölprodukte werden sowohl innerlich in der Form von Dragees als auch äußerlich als Hautpflege- und Bademittel angewendet. Nachtkerzenöl beruhigt und pflegt sehr trockene und irritierte Haut. Es steigert die Hautfeuchtigkeit, reduziert zuverlässig Rauheit und Juckreiz und ist dadurch auch zur unterstützenden Pflege bei Neurodermitis hervorragend geeignet.

 

Inhaltsstoffe

Fettes Öl mit 60 bis 80% Linolsäure und 8 bis 14% Linolensäure.

 

Nelke

Nelke

Eugenia Caryophullus

Der Gewürznelkenbaum gehört zur Familie der Myrtengewächse. Nelken oder Gewürznelken sind die getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes. Beim Trocknen erhalten die Nelken ihre dunkelbraune Farbe, davor sind sie rosarot. Aus Indonesien, Malaysia und Tansania werden unter anderem Nelken nach Deutschland importiert. In der Küche sind getrocknete Nelken sehr beliebt, weil sie Speisen eine intensive Würze verleihen. Aus den getrockneten Knospen wird ein stark duftendes ätherisches Öl gewonnen. Aromen aus Gewürznelken sind auch ein beliebter Inhaltstoff von Körperpflegeprodukten.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl

 

Olive

Olive

Olea europaea L.

Der Olivenbaum oder Ölbaum wird seit ca. 4000 v.Chr. in den Mittelmeerländern angebaut. Heute wird er auch in Mittelamerika, Kalifornien, Kapland und Südaustralien kultiviert. Zweige des Ölbaums gelten seit jeher als Zeichen des Friedens. Sieger wurden früher mit Kränzen aus Olivenblättern geehrt. Auch das gemaserte Holz der knorrigen Bäume ist im Möbelbau sehr beliebt. Die 6-10 Meter hohen Bäume tragen frühestens nach 10 Jahren ölliefernde Früchte, werden aber auch häufig über 100 Jahre alt. Das durch Pressung oder mittels chemischer Extraktion gewonnene Olivenöl findet als Nahrungsmittel, als Grundlage in der Dermatologie und als Bestandteil für Arzneimittel Verwendung. In der Kosmetik wird Olivenöl zur Hautpflege eingesetzt. Es schützt die Haut und verleiht ihr ein zartes, glattes Gefühl.

 

Inhaltsstoffe

Fettes Öl (Glyceride von Stearin-, Palmitin-, Arachin-, Öl- und Linolsäure, freie Fettsäuren), Oleocanthal, in den Blättern Secoiridoidglykoside, Oleuropein, Olacein, Flavonoide.

 

Orange

Orange

Citrus sinensis (L.) OSBECK

Wie die nah verwandte Bitterorange ist auch die Orange als Kreuzung aus Pampelmuse und Mandarine hervorgegangen. Der etwa 10 Meter hohe Baum gelangte erst um 1500 über Portugal nach Europa. Orangen, in einigen Gegenden auch als Apfelsinen bezeichnet, werden als Frucht direkt gegessen oder zu Saft verarbeitet. Hervorzuheben sind der hohe Gehalt an Vitamin C sowie dem Spurenelement Selen. Man unterscheidet die orangenfarbenen Blondorangen und Navelorangen mit Ausstülpungen an der Spitze von den rot gefärbten Blutorangen. Darüber hinaus wurden auch säurefreie Orangen gezüchtet. Die größten Produzenten weltweit sind Brasilien und die USA.
Ätherisches Öl wird vorwiegend aus den Schalen gewonnen und wegen seines angenehmen Dufts gerne in Hautpflegeprodukten verwendet.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (D-Limonen, D-Linalool, D-Terpineol, Anthranilsäuremethylester), Flavonoide, Vitamine (u.a. Vitamin C), Spurenelemente (z.B. Selen).

Orchidee

Orchidee

Vanilla Planifolia

Orchideengewächse sind auf allen Kontinenten verbreitet, bis auf die Antarktis. Man findet die schönen Pflanzen sowohl in kalten Bergregionen als auch in trockenen Steppengebieten. Kaum eine andere Pflanzenfamilie besitzt ein so großes Spektrum an verschiedenen Farben, Formen und Größen. Schätzungen gehen davon aus, dass die natürliche Artenzahl von Orchideen bei rund 30.000 liegt. Viele Orchideenarten findet man in tropischen Gebieten. Dort gedeihen sie als sog. Aufsitzerpflanzen, auch Epiphyten genannt, auf Stämmen und Ästen von Bäumen. Bei kargen Bodenbedingungen wachsen Orchideen sogar auf Steinen. Aufgrund ihrer Robustheit sind sie relativ einfach zu kultivieren und gehören damit zu den beliebtesten Zierpflanzen.

 

Um 2000 vor Christus finden sich die ersten Hinweise auf Orchideen im alten China. Sie wurden von den Chinesen als Dekoration, Aphrodisiakum und Heilmittel verwendet. In der chinesischen Gartenkunst stehen Orchideen für Schönheit und Liebe.

 

Inhaltsstoffe

Ähterisches Öl

 

Osmanthus (Duftblüte)

Osmanthus (Duftblüte)

Osmanthus Fragans

Die Duftblüte, auch Osmanthusstrauch genannt, gehört, wie der Flieder, Oleander und die Olive, zur Familie der Ölbaumgewächse. Der Ursprung dieser Pflanzengattung liegt in Ostasien. Die Duftblüte ist ein immergrüner Strauch, der eine Höhe von über drei Metern erreichen kann.

Wie der Name schon andeutet, versprühen die Blüten einen sehr intensiven Duft, der an Flieder oder Jasmin erinnert. Aus diesem Grund wird der Osmanthusstrauch sehr häufig in Parks und Gärten als Zierpflanze angepflanzt. Die aus den Blüten gewonnene Essenz wird gerne in teuren Parfüms verwendet. 

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl

 

Petersilie

Petersilie

Petroselinum crispum (MILL.) NYMAN

Das beliebte Küchengewürz gehört zur Familie der Doldenblütler und stammt aus dem Mittelmeergebiet. Neben der ursprünglichen Form mit glatten Blättern wird auch die krause Petersilie weltweit angebaut. Von der zweijährigen Pflanze können nicht nur das Kraut, sondern auch die Früchte und die Wurzel verwendet werden. Die Petersilie verfügt über einen hohen Flavonoidgehalt.

Die Petersilie hat zahlreiche Wirkungen auf unseren Organismus. Sie regt die  Durchblutung von Blase und Niere an und unterstützt unser Verdauungssystem. Die Pflanze enthält viel Vitamin C. Sie soll auch einen positiven Einfluss auf das  Immunsystem haben. Früher war eine weitere Wirkung der Petersilie jeder erwachsenen Frau bekannt. Das Wissen wurde von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Die Petersilie sorgt für eine starke Durchblutung des Unterleibs und der Fortpflanzungsorgane der Frau. Auch viele Männer verspüren ihre anregende Wirkung. So war es den römischen Soldaten verboten vor einer Schlacht Petersilie zu sich zu nehmen. Sie sollten nicht durch eine Steigerung ihrer sexuellen Triebe am kämpfen  gehindert werden. Somit gehört die Petersilie zu den heimischen „Aphrodisiaka“. Doch auch Vorsicht ist geboten. Denn Schwangere sollten keine größere Mengen Petersilie verzehren.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Apiol, Myristicin, Terpene), Flavonoide (Apiin), Furanocumarine, in der Wurzel Polyine (Falcarinol), Phthalide.

 

Pfefferminze

Pfefferminze

Mentha x piperita L.

Die Pfefferminze stellt eine Kreuzung aus Wasserminze (Mentha aquatica L.) und Grüner Minze (Mentha x spicata L.) dar. Letztere ist aus Ross-Minze (Mentha longifolia L.) und Rundblättriger Minze (Mentha rotundifolia L.) entstanden. Sie wird etwa 60 cm hoch und verzweigt sich stark über unterirdische Ausläufer (Stolonen). Eine Vermehrung mit Samen ist nicht möglich. Die Blätter der Pfefferminze werden gerne als Tee, Gewürz oder zur Gewinnung des ätherischen Öls verwendet.
Nicht nur Sebastian Kneipp räumte der Pfefferminze einen „vornehmen Platz“ ein, man wählte sie auch 2004 zur Arzneipflanze des Jahres. Ihr Duft wurde in verschiedenen Variationen abgewandelt, hiervon wird die Zitronenminze in der Parfumindustrie genutzt.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Menthol, Menthon, Jasmon, Cineol), Gerbstoffe, Flavonoide.

 

Pfirsich

Pfirsich

Prunus persica (L.) BATSCH

Der Pfirsichbaum stammt aus China, wo er als Symbol der Unsterblichkeit gilt. Kulturen dieses Rosengewächses gibt es seit langem in Südeuropa, im milden Klima von Weinbaugebieten sogar weiter nördlich. Eine Variation stellt die Nektarine mit unbehaarter Haut dar. Sie ist eine Mutation des Pfirsichs. Das Samenöl, auch als „französisches Mandelöl“ bezeichnet, wird wie das Aprikosenöl in der Kosmetik eingesetzt.

 

Inhaltsstoffe

In den Kernen fettes Öl (Ölsäureglyceride), Amygdalin.

 

Quitte

Quitte

Cydonia oblonga MILL.

Die Quitte ähnelt als Baum und als Frucht Äpfeln oder Birnen und gehört wie diese den Rosengewächsen an. Die bis zu 8 Meter hohen Bäume setzen im Mai bis Juni Blüten an. Deshalb werden die Quitten erst im Oktober geerntet. Die nach Zitrone riechenden Früchte werden in Mittel- und Südeuropa angebaut und meistens zu Mus verkocht, da die rohe Quitte hart ist und bitter schmeckt. Die Bitterstoffe sitzen vor allem im Flaum auf der Fruchtschale. Durch das reiche Inhaltsstoffspektrum kann die Quitte vielfältig eingesetzt werden.

 

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, Schleimstoffe, Pektine, organische Säuren, Vitamin C, ätherisches Öl, im Samen fettes Öl und Amygdalin.

 

Riesengoldrutenkraut

Riesengold- rutenkraut

Solidago Gigantea

Die gelbblühende Riesengoldrute war ursprünglich nur in Nordamerika heimisch und wurde erst später in Europa eingebürgert. Um eine hohe Qualität zu garantieren wird zu Beginn der Blütezeit, also etwa im August geerntet.
Die Riesengoldrute wird v. a. in Arzneitees eingesetzt.

 

Inhaltsstoffe

Flavonoide (Quercetin), Saponine, Bitterstoffe, ätherisches Öl.

 

Rosmarin

Rosmarin

Rosmarinus officinalis

Rosmarin ist ein immergrüner, blassblau blühender Strauch aus dem Mittelmeerraum, den man oft an trockenen Hängen findet. Seine Blätter werden vor der Blüte geerntet und müssen schnell und schonend getrocknet werden, um das wertvolle ätherische Öl zu schonen.

Als passendes Gewürz zu deftigen Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten fördert Rosmarin die Fettverdauung und konserviert Speisen durch seine antibakteriellen Eigenschaften. Als Tee wirkt Rosmarin außerordentlich belebend. Äußerlich wird Rosmarin in Form eines Kräuterölbads, Hautöls oder Salbe verwendet.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Rosmarincampher), Harze, Triterpensäuren.

 

Rotklee

Rotklee

Trifolium pratense

Der Rotklee hat wegen seines charakteristisch geformten, dreiblättrigen Blattes einen großen Bekanntheitsgrad. Ab und zu findet man aber auch Pflanzen mit vierblättrigen Kleeblättern. Nach altem Glauben sind diese mit übernatürlichen Kräften ausgestattet und gelten noch heute als Glücksbringer.

Rotklee fühlt sich besonders auf nährstoffreichen, tiefgründigen Böden wohl und wächst wild in vielen heimischen Wiesen zwischen anderen Kräutern und Gräsern. Aber auch feldmäßig angebaut begegnen wir dem Schmetterlingsblütler nicht selten. Er dient dann als bodenverbessernde, stickstoff-anreichernde Zwischenkultur innerhalb einer Fruchtfolge oder als eiweißreiche Tier-Futterpflanze. Mehr und mehr entdeckt man aber, dass Rotklee auch für den Menschen eine wertvolle und gesunde Nahrungspflanze darstellt. Rotklee enthält sogenannte Isoflavonoide, die eine östrogenartige Wirkung haben und deswegen auch als Phytoöstrogene (griechisch Phyto = Pflanze) bezeichnet werden. Phytoöstrogene kommen auch in anderen Pflanzen (wie z.B. Sojabohnen, Linsen, Kicherebsen) vor. Die Erfahrung zeigt dass in Asien und Lateinamerika, wo man sich besonders phytoöstrogenreich ernährt,  Wechseljahresbeschwerden wesentlich seltener auftreten als in Westeuropa. Eine Nahrungsergänzung mit Rotklee scheint deswegen (vor allem für Frauen) als empfehlenswert, zumal die Pflanze willkommene Abwechslung in die Küche bringen kann. Die Blüten und Keimsprossen eignen sich gut für Salate, das getrocknete Kraut für Teeaufgüsse.

 

 

 

Inhaltsstoffe

Isoflavonoide (Daidzein, Genistein).

 

Salbei

Salbei

Salvia officinalis

Der in den Sommermonaten blühende Salbei ist vor allem in Südeuropa heimisch. Die graugrünen, gekräuselten und ovalen Blätter des Halbstrauches werden seit Jahrhunderten nicht nur ihrer kulinarischen, sondern auch ihrer medizinischen Eigenschaften wegen geschätzt. Wie schon sein Name sagt, (lat. salvare = heilen) ist Salbei ein vielseitiges Heilkraut. Salbeitee hilft äußerlich angewendet bei Entzündungen des Zahnfleisches und des Mund- und Rachenraumes. Innerlich angewendet setzt Salbei die Schweißproduktion herab und übt eine günstige Wirkung auf Magen und Darm aus

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Thujon, Cineol, Campher), Gerbstoffe, Flavonoide, Diterpen-Bitterstoffe.

 

Sanddorn

Sanddorn

Hippophae rhamnoides

Das aus den Beeren gewonnene Öl der aus Tibet und Nordchina stammenden Sanddornpflanze ist ein altbewährter Alleskönner für die Pflege strapazierter Haut. Mit ihrem Anteil an Vitamin B12 und einem außerordentlich hohen Anteil an Vitamin C sowie zahlreichen Mineralstoffen und Spurenelementen gilt ihr Öl als besonders heilungsfördernd. Der erfrischende Duft des Sanddorns hat eine stimulierende Wirkung und weckt neue Kräfte.

 

Inhaltsstoffe

Ascorbinsäure (Vitamin C), Carotinoide, Flavonoide, Vitamin E, fettes Öl (Oleum Hippophae).

 

Schachtelhalmkraut

Schachtel- halmkraut

Equisetum Arvense

Der Schachtelhalm wird so genannt, da seine Stängelabschnitte wie ineinander geschachtelt erscheinen. Früher wurde der Schachtelhalm aufgrund seines hohen Gehaltes an Kieselsäure auch zum Putzen von Zinngeschirr verwendet, weshalb er auch als "Zinnkraut" bezeichnet wird (noch heute verwenden es Musiker zum Reinigen der Mundstücke von Blasinstrumenten). Der Schachtelhalm gehört entwicklungsgeschichtlich zur alten Abteilung der Farne und ist als solcher blütenlos. Medizinische Verwendung finden die im Sommer sprießenden, grünen, sterilen Triebe bei der Durchspülungstherapie.

 

Inhaltsstoffe

Kieselsäure, Flavonoide.

 

Schlüsselblume

Schlüssel- blume

Primula Versi

Die Schlüsselblume hat ihren Namen von ihrem seitlich geneigten Blütenstand, dessen Form dem Bart eines Schlüssels ähnlich ist. Medizinische Verwendung finden heute die Blüten samt Blütenkelch sowie die Wurzeln. In der Kinderheilkunde wird ersteren aufgrund ihrer milderen Wirkung der Vorzug gegeben. Die Schlüsselblume hat eine schleimlösende Wirkung, weshalb die Schlüsselblume häufig in Husten- und Bronchial-Teemischungen eingesetzt wird.

 

Inhaltsstoffe

Saponine, Flavonoide, ätherisches Öl.

 

Schwarze Johnnisbeere

Schwarze Johannis- beere

Ribes Nigrum

 

Inhaltsstoffe

Flavonoide, ätherisches Öl, Anthocyane.

 

Sheanuss

Sheanussbaum

Vitellaria paradoxa (GAERTN.F.) HEPPER

Der Sheanussbaum, oder Karitébaum, wird vorwiegend im tropischen Afrika kultiviert. Die Anzucht dieser Gewächse ist schwierig. Man verwendet die etwa 4 cm großen, pflaumenartig aussehenden Früchte. Das Fruchtfleisch ist essbar, die Samenkerne enthalten etwa 50 % Fette. In ihrer Heimat dient die Sheabutter, auch Schibutter, Karitéfett oder Galambutter genannt, als Butterersatz; die Pressrückstände der Samen werden als Futtermittel für Tiere genutzt. Auch in Europa verwendet man Sheabutter bei der Herstellung von Margarine, Seifen, Leuchtölen und Kerzen. Sie kann zum Beispiel in Schokolade einen Teil der Kakaobutter ersetzen. Neben Triglyceriden ungesättigter Fettsäuren verfügt Sheabutter über einen hohen unverseifbaren Anteil. Als „unverseifbar“ bezeichnet man Pflanzenbestandteile, aus denen beim Kochen mit Lauge keine Seifen entstehen, wie dies bei Fetten der Fall ist. Unverseifbares macht die Haut weich und bindet Feuchtigkeit in der Oberhaut. Cremes mit Sheabutter lassen sich besonders schnell und gleichmäßig auf der Haut verteilen. Das Karitéfett weist darüber hinaus wertvolles Allantoin und Vitamin E als hautpflegende Inhaltsstoffe auf.

 

Inhaltsstoffe

30-50 % Fettsäuretriglyceride, davon bis zu 11 % Unverseifbares: Triterpenalkohole, Wachse, Amyrin, Basseol, Parkeol, Lupeol.

 

Sonnenblume

Sonnenblume

Helianthus annuus

Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Sonnenblume ist heute auch aus europäischen Landschaften kaum mehr wegzudenken. Die sonnenförmigen Riesenblüten des Korbblütlers lassen im Spätsommer ganze Felder goldgelb erleuchten. In der Hauptsache werden die Samen der Sonnenblume zu Öl verarbeitet. Neben seinem anerkannten kulinarischen und ernährungsphysiologischen Wert ist Sonnenblumenöl auch eine wichtige Grundsubstanz für viele Hautpflegeprodukte wie rückfettende Badeöle, pflegende Hautöle oder reichhaltige Massageöle.

 

Inhaltsstoffe

Fettes Öl mit den Hauptkomponenten Linolsäure, Ölsäure und Vitamin E.

 

Spitzwegerich

Spitz- wegerich

Plantago lanceolata

Der Spitzwegerich kommt in ganz Europa, aber auch in weiten Teilen Nord- und Mittelasiens vor. Er ist ausdauernd und wächst hauptsächlich an Wegrändern, auf trockenen Wiesen, Böschungen und Schutthalden. In seiner Umgebung findet man auch andere Wegericharten, wie den Mittleren Wegerich und den Breitblättrigen Wegerich.

Spitzwegerich wird kurz vor der Blüte, aber möglichst ohne Blütenbestandteile geerntet.

Arzneilich verwendet werden die 20-30 cm langen schmalen und lancettenartigen Blätter des Spitzwegerichs aus gezüchteten Kulturen, die an ihren parallelen Blattnerven gut erkennbar sind.

 

Inhaltsstoffe

Schleimstoffe, Gerbstoffe, Phenylethanoide (z.B. Aucubin), Kieselsäure, Flavonoide.

 

Süßholzwurzel

Süßholzwurzel

Glycyrrhiza glabra L.

Bei Süßholz oder Lakritze handelt es sich um eine mehrjährige, bis zu einem Meter hohe Staude aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Das Gewächs ist im Mittelmeergebiet, in Südwestasien, Nordafrika und Mittelamerika heimisch und wird vor allem wegen seiner Wurzeln angebaut. Aus dem weit verzweigten Wurzelstock wird auch die Lakritze (Succus Liquiritiae) gewonnen: Die Wurzeln werden zerkleinert, mit Wasser zu einem Brei vermischt und ausgekocht. Der eingedickte Sirup erstarrt und wird in Stücke geschnitten. Lakritzwaren enthalten oft noch andere Bestandteile wie Zucker, Mehl, Stärke, Gelatine, Ammoniak, Anisöl oder Fenchelöl. Lakritze und Süßholzwurzel sind reich an gesunden Flavonoiden, die zu den sogenannten Phytaminen gehören.
Glycyrrhizin, das vor allem in der Wurzelrinde vorkommt, ist 50-mal süßer als Rohrzucker (Saccharose). Süßholzwurzel wird deshalb gerne Teemischungen als natürliches Süßungsmittel zugesetzt.

 

Inhaltsstoffe

Glycyrrhizin (Kalium- und Calcium-Salze der Glycyrrhizinsäure), Flavonoide (Isoliquiritin, Liquiritin, Glabren, Glabridin, Licoricidin), saure Polysaccharide, Sterole, Cumarine (Herniarin, Umbelliferon), flüchtige Aromastoffe, Mineralien, Zucker, Stärke.

 

Thymian

Thymian

Thymus vulgaris

Der Thymian gehört zur Familie der Lippenblütler und ist vorwiegend in den Ländern rund um das Mittelmeer beheimatet. Die Blüten des Strauches sind klein und haben eine hell-rosa Färbung. Thymian ist vor allem als wohlschmeckendes Gewürz für fette und kräftige Speisen bekannt. Bis in die kalte Jahreszeit hinein kann man die frischen Blätter ernten. Thymian ist Bestandteil in vielen Husten-Bronchial-Tees und wird arzneilich vor allem bei Symptomen der Bronchitis und Katarrhen der oberen Luftwege verwendet.

 

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Thymol, Carvacrol), Gerb- und Bitterstoffe.

 

Traube

Traube

Vitis vinifera

Der Weinstock (Familie: Vitaceae) ist eine der wichtigsten Kultur- und Nahrungspflanzen für den Menschen. Er liefert uns die vitaminreichen Weintrauben, die frisch genossen werden können oder in ihrer getrockneten Variante als Rosinen allerlei Süßspeisen bereichern. Wirtschaftlich am bedeutsamsten, seit dem Altertum bekannt und auch in der Bibel mehrfach erwähnt ist aber die Herstellung von Wein. Um dessen schillerndes Spektrum an Eigenschaften zu beschreiben sind ganze Bücher nötig. In Maßen genossen (z.B. ein Glas Rotwein am Abend) ist das alkoholische Getränk durchaus der Gesundheit zuträglich, enthält es doch mit dem Stilben-Derivat Resveratrol einen Stoff, der Zellalterungsprozessen vorbeugen kann und als Geheimnis der hohen Lebenserwartung der Franzosen gilt. Aber auch andere Teile der Pflanze sind interessant. In rotem Weinlaub kommen Flavonoide vor, die bei Venenbeschwerden hilfreich eingesetzt werden können und die Kerne der Trauben enthalten ein hochwertiges fettes Öl. Traubenkernöl hat den höchsten Anteil (ca. 85 %) an ungesättigten Fettsäuren aller Pflanzenöle, ist als Speiseöl vorzüglich geeignet und weist ausgezeichnete hautpflegende Eigenschaften auf. Man findet es deswegen als Grundlage in hochwertigen kosmetischen Präparaten und Bädern wieder.

 

 

Inhaltsstoffe

Trauben: Flavonoide, Resveratrol

Weinlaub: Flavonoide

Kerne: Fettes Öl mit ungesättigten Fettsäuren (u.a. Linol-, Öl-, Palmitin- und Stearinsäure) und Vitaminen (Vitamin E).

 

Vanille

Vanille

Vanilla planifolia JACKS.

Die Gattung Vanille gehört zu den Orchideengewächsen. Es handelt sich hierbei um mehrjährige Kletterpflanzen, die bis zu 20 Meter an Baumstämmen hinaufwachsen. In der Natur werden die auffälligen Blüten von Kolibris bestäubt, die Vanilleschoten in Kultur entstehen meist durch künstliche Befruchtung.
Die Gewürzvanille (Vanilla planifolia JACKS.) wird in Mexiko, Mittel- und Südamerika sowie auf den Inseln Hawaii, Fidschi, Tahiti, Guadeloupe, Martinique, Java, Sri Lanka, Madagaskar und Mauritius angebaut. Von La Réunion, die früher Île Bourbon hieß, stammt die berühmte Bourbon-Vanille, die bis zu 3% Vanillin, den für die Vanille typischen Geruchsstoff, enthält. Bei Vanilleschoten handelt es sich um die vor der Reife gesammelten, fermentierten Früchte. Bei der Ernte riechen sie noch nicht, erst muss durch enzymatische Hydrolyse Vanillin aus Vanillosid freigesetzt werden.
Die aufwendige Aufzucht und Nachbehandlung macht die Vanille zum zweitteuersten Gewürz nach Safran. Ihr einzigartiger Duft wird nicht nur als Gewürz, sondern auch in der Parfümerie geschätzt. Neben der Gewürzvanille finden hier auch Guadeloupe- und Tahiti-Vanille (Vanilla pompona SCHIEDE, Vanilla tahitensis J.W. MOORE) Verwendung, deren Duft etwas blumiger ist.


 

Inhaltsstoffe

Vanillosid, Vanillolosid, Vanillin, Vanillinsäure, Harze, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Enzyme.

 

Vetivergras

Vetivergras

Vetiveria zizanoides

Das Vetivergras stammt, wie der Name bereits besagt, aus der großen Familie der Gräser (Poaceae bzw. Gramineae) und ist in Indien und Sri Lanka heimisch. Es bevorzugt feuchtes bis sumpfiges Gelände, ist aber auch gegen Trockenheit resistent. Weil ihre Wurzeln dichte, tiefe Matten bilden, wird die Pflanze als Erosionsschutz und zur Wiederbepflanzung von Kahlschlag-Zonen erfolgreich eingesetzt. Das Vetivergras eignet sich darüberhinaus sogar zum Reinigen von verschmutztem Wasser, dem es Schwermetalle und zu hohe Stickstoff- und Phosporgehalte entzieht. In seiner Heimat wird es auch als Grenzziehung für die Felder angepflanzt. In Java und Haiti findet man manchmal mit Vetivergras- und wurzeln eingedeckte Hüttendächer. Die Wurzeln des Vetivergrases sind sehr aromatisch. Sie erinnern mit ihrem Duft etwas an Patchouli, haben aber eine süßlichere Note. Der Hauptteil geht als wichtiger Exportartikel zu den Parfum-Herstellern in allen Teilen der Welt.

 

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle (u.a. mit Vetiverol, Vetivon).

 

Viola

Viola

Violaceae / Veilchengewächse

Viola sind besser bekannt unter dem Namen Veilchen. Sie gehören zur Pflanzenfamilie der Violaceae, denen auch die Stiefmütterchen angehören. Nach dem Winter gehören Veilchen zu den ersten Pflanzen, die uns mir ihren schönen Farben erfreuen. Es gibt Veilchen in fast unbegrenzter Farbenvielfalt, ihre Wuchshöhe beträgt bis zu 15cm. Wenige Sorten erreichen eine Wuchshöhe von  ca. 30cm.

Das wohlriechende Märzveilchen, oder auch Duftveilchen (Viola odorata) genannt, wird von Kennern als Delikatesse geschätzt und verleiht Salaten einen schönen Farbtupfer. Aus Veilchen werden auch teure Duftöle hergestellt. Für einen Liter Öl werden fünf Tonnen Veilchen benötigt.

 

 

Inhaltsstoffe

Duftstoffe

 

Wacholder

Wacholder

Juniperus communis

Wacholdersträucher gehören zu den Zypressengewächsen und sind mit rund 60 Arten auf der ganzen Erde beheimatet. Der immergrüne Wachholder gilt als Lebensbaum und damit als Symbol für Fruchtbarkeit und physische Stärke. Von den naturgeschützten Pflanzen dürfen allerdings nur die Beeren gesammelt werden. Als Gewürz eignen sie sich zum Würzen schwerverdaulicher Speisen und zur Herstellung hochwertiger Spirituosen (Gin, Genever, Steinhäger).

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl mit alpha-beta-Pinen, Myrcen, Sabinen, Thujen, Terpinen-4-ol, Flavonglykoside, Gerbstoffe, Zucker, Harze.

 

Weißdorn

Weißdorn

Crataegus monogyna und laevigata

Der Weißdorn, ein strauchartiges Rosengewächs, ist vor allem in Mittel- und Südosteuropa beheimatet. Seinen Namen erhielt der Weißdorn von seinen weißen Blüten, die er im Mai und Juni trägt. Die im Weißdornsaft enthaltenen wertvollen Inhaltsstoffe, sogenannte Flavonoide und oligomere Procyanidine, unterstützen auf natürliche Weise die Herz-Kreislauf-Funktion.
Der Weißdorn wird zumeist in Form von Tee, Dragees oder Pflanzenpresssaft verabreicht.

 

Inhaltsstoffe

Flavonoide bzw. Flavonglykoside (Rutin, Hyperosid, Vitexin u.a.) oligomere Procyanidine, biogene Amine, Triterpensäuren.

 

Wildrose

Wildrose

Rosa Canina

Für Goethe war die Anmut der Rose das Vollkommenste, das die Erde in unserem Klima hervorgebracht hat. Ihr Name steht seit Alters her für Schönheit, Lebensfreude und Fruchtbarkeit ebenso wie für ewige Weisheit und das Geheimnis der Liebe. Die wild gewachsene Wildrose (Rosa Canina) ist über Europa, Westasien und Nordafrika verbreitet und in Mitteleuropa eine der häufigsten Rosenarten. Ihr Kernöl ist besonders reich an essentiellen Fettsäuren. Es regt die Vitalität der Haut an und fördert die Regeneration.

 

Inhaltsstoffe

Hoher Anteil an Vitamin C, Vitamine A, B, E und K, Fruchtsäuren, Spurenelemente.

 

Ylang-Ylang

Ylang-Ylang

Cananga odorata

Der auf den Philippinen und in Teilen Indonesiens heimische Ylang-Ylang-Baum gehört in die hierzulande wenig bekannte Familie der Rahmapfelgewächse (Annonaceae). Die großen, zuerst weißen, dann gelblich-grünen und im Alter orange-rötlichen Blüten des bis zu 20 Meter hohen Baumes verströmen besonders nachts einen starken, betörend exotischen Duft und locken damit viele Nachtfalter an.

Das aus den Blüten gewonnene Parfümöl war seit dem 19. Jahrhundert ein begehrter Rohstoff für die Parfümindustrie (auch das weltberühmte "Chanel No.5" enthält u.a. Ylang-Ylang). Sein Duft gilt bei den Aromatherapeuten zugleich als entspannend und alle Sinne anregend und rangiert damit in der Spitzengruppe der aphrodisisch-sinnlichen Düfte. Aus Indonesien ist der Brauch bekannt, die Betten jungvermählter Brautpaare mit Ylang-Ylang-Blütenkränzen zu schmücken.

Kombiniert mit hochwertigen fetten Ölen wirkt Ylang-Ylang ausgleichend auf alle Hauttypen.

 

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle

 

Zeder

Zeder

Cedrus

Zedern sind große, pyramidenförmige, immergrüne Bäume und stammen ursprünglich aus den Bergregionen Nordafrikas und Asiens. Sie gehören der Gattung der Kieferngewächse an und weisen daher nadelartige Blätter auf. Im alten Ägypten war Zedernholz ein begehrtes Baumaterial und wurde für den Bau von Tempeln, Palästen und Festungen verwendet.

Aus dem Holz des Zedernbaumes wird heute das ätherische Zerdernöl gewonnen, welches ein herb-würziges aromatisches Aroma aufweist. In der Aromatheraphie wird das Öl zur Beruhigung und Entspannung eingesetzt.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl

 

Zimtrinde

Zimtrinde

Cinnamomum zeylanicum NEES

Der Ceylon- oder Echte Zimtbaum ist ein immergrünes Gewächs der Tropenregionen. Benannt ist er nach dem früheren Namen der Insel Sri Lanka, Ceylon, die bis 1840 hauptsächlich Ceylon-Zimt exportierte. Zimt ist eines der ältesten Gewürze und wurde schon lange im asiatischen Raum verwendet, bevor es im 16. Jahrhundert nach Europa gelangte und dort sehr teuer gehandelt wurde.
Zimtstangen werden in einem aufwendigen Verfahren aus der Rinde jüngerer Zweige geschält und in mehreren Lagen als eingerollte Stangen getrocknet. Sie kommen im Ganzen und gemahlen als Gewürz in den Handel oder werden zur Gewinnung des ätherischen Zimtöls verwendet. Auch aus den Blättern des Zimtbaums kann ätherisches Öl gewonnen werden. Dessen Inhaltsstoffspektrum unterscheidet sich aber stark von dem des Rindenöls. Es wird hauptsächlich zur Gewinnung von Eugenol verwendet. Als Gewürz ist im Handel meist nur der preisgünstigere Cassia-Zimt erhältlich, der allerdings große Mengen Cumarin enthält und deshalb nur in geringen Mengen eingesetzt werden sollte.
Zimtrinde und Zimtöl verfügen über ein einzigartiges warmes Aroma.


 

Inhaltsstoffe

In der Rinde: ätherisches Öl (65-80 % Zimtaldehyd, 4-10 % Eugenol, trans-Zimtsäure, Monoterpene), Procyanidine, Diterpene, Phenylpropanderivate, Polysaccharide; in den Blättern: ätherisches Öl (70-90 % Eugenol).

 

Zitrone

Zitrone

Citrus limon (L.) BURM.

Bei Zitronen handelt es sich um bis zu sechs Meter hohe, veredelte Bäume, die zur gleichen Zeit Laub, Blüten und Früchte tragen können. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Norden Indiens und wird heute weltweit in den Subtropen angebaut. Früher waren Zitronenbäume fester Bestandteil der Orangerien.
Aus den gelben Früchten kann Saft oder Zitronensäure gewonnen werden. Das ätherische Zitronenöl wird wie die anderen Zitrusöle (Agrumenöle) nicht destilliert, sondern aus den Schalen gepresst. Der Saft wird nicht zuletzt wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts verwendet. Die in den Früchten enthaltenen Ballaststoffe können sich positiv auf die Verdauung auswirken. Die Flavonoide der Zitrone sind antioxidativ wirksam. Das ätherische Öl wird gerne in Parfums und zur Raumbeduftung eingesetzt.


 

Inhaltsstoffe

Flavonoide (Naringenin, Neohesperidin, Rutin), Hydroxy- und Furanocumarine, Zitronensäure, Pektin, Vitamin C, Carotinoide, ätherisches Öl (65-70 % Limonen, Pinen, Citral).

 

Zitronengras

Zitronengras

Cymbopogon citratus

Die zur Familie der Süßgräser zählende Gattung Cymbopogon umfasst etwa 60 Arten. Eine davon ist das Lemon- oder Zitronengras. Zitronengras hat lange schilfartige Blätter, stabile Halme und ist zur Basis hin zwiebelartig verdickt. In dieser Verdickung stecken die ätherischen Öle des Zitronengrases, dessen Hauptbestandteile Citral ist, welches für die aromatische Wirkung verantwortlich ist.

Besonders gerne wird Zitronengras in der asiatischen Küche verwendet, während es in der europäischen Küche erst langsam bekannt wird. Der Geschmack erinnert an Zitrone mit leichtem Rosenaroma.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl

 

Zitronenverbene (Zitronenstrauch)

Zitronenverbene

Aloysia triphylla BRITTON

Die Zitronenverbene, auch als Zitronenstrauch bezeichnet, verdankt ihren Namen dem starken Duft nach Zitrone. Dafür ist das Monoterpen Citral, ein Gemisch aus Neral und Geranial, verantwortlich, das in identischer Form in den Zitronen vorkommt. Das Eisenkrautgewächs stammt aus Südamerika und ist in Europa als Zier- und Teepflanze sehr beliebt. Dem Namen nach kann die Zitronenverbene, die auch als duftendes Eisenkraut gehandelt wird, leicht mit dem echten Eisenkraut (Verbena officinalis L.) verwechselt werden. Dieses verfügt allerdings nicht über das typische Zitronenaroma. Ferner fehlen die charakteristischen Inhaltsstoffe.
Verwendet werden frische und getrocknete Blätter als Tee und Gewürz sowie das ätherische Öl. Den Tee aus Zitronenverbene kennen die Franzosen unter der Bezeichnung "Verveine"; auf Spanisch heißt das Getränk "Cedrón".


 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Monoterpene (Citral, Borneol, Limonen, Geraniol, Nerol, Terpineol), Sesquiterpene (Caryophyllen, Curcumen), Flavonoide (Apigenin, Luteolin), Verbascosid, Verbenalin.

 

Zypresse

Zypresse

Cupressus sempervirens L.

Die Mittelmeer- oder Echte Zypresse ist als einprägsamer, bis zu 30 Meter hoher Baum aus der Landschaft der Toskana bekannt. Neben dieser aufstrebenden Form gibt es noch Varietäten mit weitausladenden Ästen. Man nutzt das wertvolle, ausdauernde Holz. Zur Gewinnung des ätherischen Öls werden die Blätter und Zweige verwendet. Zypressenöl wird in der Volksmedizin der Mittelmeerländer gerne eingesetzt. Darüber hinaus verwendet man es in der Parfümerie und als kräftigenden Zusatz in Badeöl.

 

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Camphen, Cedrol, Furfural, Pinen, Cymen, Sempervirol), Harz.

 
 
 

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